Auch im b-2-b-Bereich: Vorsicht bei der Unterzeichnung von Rechnungen!

  • Auch im b-2-b-Bereich: Vorsicht bei der Unterzeichnung von Rechnungen!




    Vielen ist es schon im Umgang mit Handwerkern passiert:

    Doch auch im Firmenbereich kommt es häufig vor, dass sich Unternehmensberater ihre Leistung auf den ausgehändigten Honorarabrechnungen direkt bestätigen lassen möchten. Solange man mit der erbrachten Beratung zufrieden ist, stellt das auch kein Problem dar.

    Problematisch wird es dann, wenn man während der Anwesenheit des Beraters gar keine Möglichkeit hatte, die Beratungsleistung selbst zu überprüfen z.B. weil ein Beratungsbericht erst am Ende übergeben werden soll.

    Unterschreibt man in einem solchen Fall die ebenfalls überreichte Rechnung, kann dies aus rechtlicher Sicht als sog. Schuldanerkenntnis angesehen werden. Mit anderen Worten: mit der Unterzeichnung wird anerkannt, dass die Beraterleistung vollständig und zufriedenstellend erbracht worden ist.

    Dies hat zur Folge, dass das Honorar auf jeden Fall bezahlt werden muss, selbst wenn im Nachhinein feststellt wird, dass der Beratungsbericht nicht die versprochenen Informationen enthält.

    Unser Tipp: Sich in solchen Situationen nicht zu einer Unterschrift zwingen lassen, sondern die erbrachte Leistung in Ruhe auf ihre Vertragserfüllung hin überprüfen.